Am Anfang steht die Autowäsche PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Ian McBrite   
02.12.2007
Autowäsche ist eine Sache für sich. Jeder glaubt er macht es richtig, und doch ist immer etwas falsch. Es stellt sich nun die Frage, welche Methode besser ist: Handwäsche oder Maschinenwäsche? Man kann die Frage nicht mit einem klaren Ja/Nein beantworten. Beides hat Vor- und Nachteile.

Bei der Maschinenwäsche ist unbestritten der Zeitvorteil zu erwähnen und bei der Handwäsche die Genauigkeit.

Professionelle Autopfleger lehnen grundsätzlich eine maschinelle Wäsche ab, mit der Begründung, dass durch den enormen Kostendruck die Bürsten der Waschanlage nur selten in den vorgegebenen Intervallen ausgetauscht werden. Dafür stellen die Waschanlagenbesitzer den Anpressdruck höher ein, um dasselbe Ergebnis zu erreichen. Dadurch entstehen aber typische Waschstraßenkratzer, die in Längsrichtung verlaufen. Für solche Kratzer haben wir das richtige für Sie.


Eine schonendere Alternative bieten die Textilwaschanlagen, die lange Stoffstreifen benutzen. Für das erreichte Waschergebnis sind sie allerdings mir € 10 - 15 relativ teuer. Ob diese Wäsche auch schonender für den Lack ist, hängt vor allem von deren Pflege ab. Werden die Textiltücher vom Betreiber nicht täglich mit einem Hochdruckreiniger gesäubert, bleiben Schmutzpartikel in den Lappen und Kratzer sind kaum vermeidbar.

Das heißt also, dass die Qualität einer Maschinenwäsche ganz erheblich vom Zustand und der Wartung der Anlage abhängig ist.

Waschanlagen sind auf heutige Durchschnittsautos programmiert und von dieser Norm abweichende Fahrzeuge stellen ein erhebliches Problem dar. Oft setzen die Radwaschbürsten erst kurz hinter den Türen an und hinterlassen dort kreisrunde Schmirgelspuren im Lack. Selbiges gilt für große ameri­kanische Fahrzeuge. So setzten die Radwaschbürsten bei der Corvette unseres Vertiebsleiters hinter den Hinterrädern an und hinterließen Schmirgelspuren im gelben Lack.

Eine Alternative zu den herkömmlichen Waschanlagen bieten die in Skandinavien bereits verbreiteten berührungslosen Waschanlagen, die nur mit Wasserdruck arbeiten. Sie werden in den nächsten Jahren auch bei uns eingeführt, nachdem das anfängliche Problem der Schlierenbildung beim Trocknen behoben worden ist. Grund dafür war, dass in anderen Ländern offensichtlich bestimmte Trocknungszusätze erlaubt sind, die von den deutschen Umweltbehörden bisher jedenfalls noch nicht freigegeben wurden.


Wir haben uns extra für Sie die Mühe gemacht und die 10 Gebote des Autowaschens per Hand er­stellt.
  1. Ein Auto sollte nicht in der prallen Sonne gewaschen werden, da sonst die Oberfläche schon während des Waschvorgangs  trocknet. Es sollte auch nicht zu kalt oder zu heiß sein. Temperaturen zwischen 16-25 Grad sind ideal.
  2. Verwenden Sie 2 gewöhnliche Frotteetücher (ideal sind Gästehandtücher) in einer Breite von 30x50 oder 30x30. Vergessen Sie Schwämme und Bürsten. Schwämme nehmen den Schmutz auf und halten ihn in den feinen Poren fest. Das  führt zu Kratzern. Bürsten schieben den Schmutz nur vor sich her anstatt ihn aufzunehmen. Frottee nimmt den Schmutz  zwischen den feinen Schlingen auf und bleibt an der Oberfläche trotzdem weich.
  3. Benützen sie einen 10 Liter Kübel. Geben Sie 10 Spritzer Car Balsam hinzu und füllen Sie den Kübel mit nicht zu kaltem  Wasser. Nur weiches Wasser, das mit Car Balsam von seiner Oberflächenspannung befreit wurde, kann den Schmutz gut  abfließen lassen.

     

  •  Überziehen Sie das Auto gleichmäßig mit einem Wassernebel (mit einem Schlauch).
  •  Beginnen Sie mit den eher horizontalen Oberflächen, wie Motorhaube, Dach und Kofferdeckel.
  •  Das Frotteetuch immer wieder im Eimer ausspülen. Beachten Sie dabei, dass der am Eimerboden angesetzte Schmutz nicht wieder aufwirbelt.
  •  Entfernen sie nun den Schmutz an den Felgen. Wichtig: Säurehaltige Mittel sind schädlich für Leichtmetall und vor allem für  Speichenräder. Wir Profis entfernen zunächst festen Schmutz mit einem Pinsel. Die Borsten müssen aber in einer Kunststoffhülse gefasst sein, da eine Blechhülse das Rad verkratzen kann. Spülen Sie dann alles mit einem festen Wasserstrahl ab.
  •  Weil durch das Felgen säubern Schmutz an Kotflügel und Türen gelangen kann, setzen Sie jetzt die Handwäsche unter den Scheiben fort.
  •  Nun kommt das zweite Frotteetuch zum Einsatz. Es wird für die Türfalze, Einstiegsleisten, Hau­benfalze und die Innenseiten der Hauben verwendet.
  •  Mit einem weichen Wasserstrahl noch einmal das Auto abspritzen, damit eventuell noch vorhan­dene Schmutzpartikel endgültig verschwinden.

  • Das 11te Gebot sagt, dass das Auto nun getrocknet werden muss. Verwenden Sie kein Leder, sondern für die großen Flächen einen Wischer mit einer weichen Gummilappe, wie Sie ihn im Baumarkt für die Reinigung (Trocknung) von Badezimmerduschkabinen bekommen und unser Britextuch für den Rest.

    Nun folgt der letzte Schliff:
     

    Mit unseren Produkten machen Sie Insektenresten, Teerflecken, Vogelkot, Industrieverschmutzungen und Rost endgültig den Garaus, ohne den Lack anzugreifen. Im Gegenteil, unsere Mittel reinigen, polieren und versiegeln in nur einem Arbeitsgang.


    Verwenden Sie dazu 2 Baumwolltücher. Am besten eignen sich alte T-Shirts.

    Geben Sie etwas MacBRITE auf das Tuch und verteilen Sie es auf dem Auto. Arbeiten Sie stückweise und machen Sie nicht das ganze Auto in einem Zug. Reiben Sie zunächst eine Türe ein und wischen Sie danach mit dem zweiten trockenen Tuch alles wieder weg. Gleiches gilt für die Fenster. Sie können unsere Produkte bedenkenlos auch zum Scheibenreinigen verwenden. Sie hinterlassen keine Schlieren. Mit dieser Arbeitsweise gehen Sie am gesamten Auto vor. Ebenfalls bei Plastik- und Chromteilen sowie an Felgen.

    Um ihren Liebling noch zu zusätzlichem Glanz zu verhelfen, verwenden Sie unser Glanz-Fee Hochglanzpoliertuch.



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    Letzte Aktualisierung ( 21.04.2009 )
     

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